
Hochkorrosionsbeständige Nickel-Gold-Oberflächen
Die Qualitätsanforderungen an die Korrosionsbeständigkeit von Steckverbindern werden immer anspruchsvoller. Durch neue und verbesserte Testmethoden wird versucht, diese den aktuellen Marktanforderungen anzupassen. Ein Beispiel dafür ist der Salpetersäuredampftest, der in der Steckverbinderindustrie als Korrosions- und Porentest bei Gold- und Palladiumüberzügen verwendet wird. Die ASTM sieht hier eine Dauer von 60 Minuten vor. Die größte Herausforderung besteht allerdings darin, den Test mit einer von den Anwendern geforderten deutlich geringeren Goldschichtdicke, bei einer gleichzeitig auf 2 Stunden verlängerten Einwirkzeit, zu bestehen. Sie erhalten von Atotech ein komplettes System, mit dem hervorragende Korrosions- und Verschleißbeständigkeiten erzielt werden können, das sie dabei unterstützt die Testanforderungen zu erfüllen. Die lötbaren Metallüberzüge weisen sehr gute mechanische Eigenschaften bei minimaler Goldschichtdicke auf, wie z. B. Ermüdungswiderstand, Duktilität und Zugspannung. Als Vorbehandlung wird ein Elektropolierschritt angewendet, gefolgt von einer elektrolytisch abgeschiedenen Nickel/Nickel-Phosphor-Zwischenschicht. Darauf folgt ein Vorvergoldungsschritt und die Abscheidung der Funktionsgoldschicht. Abschließend wird, zur weiteren Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit, noch ein Nachbehandlungsschritt durchgeführt.
Typischer Verfahrensablauf mit den dazugehörigen Produkten:
Tauchreinigung | 50°C | >> Puronon RTR |
Elektropolieren | 30°C | >> ElectroGlow |
Nickel | 55°C | >> Nickel Sulphamate HS |
Nickel-Phosphor | 70°C | >> Novoplate HS |
Vorgold | 30°C | >> Aurocor® HSC / Aurocor® SC / Aurocor® HSN |
Gold | RT-60°C | >> Aurocor® HSC / Aurocor® SC / Aurocor® HSN |
Goldnachbehandlung | RT | >> Betatec |
