Antivibrationskomponenten
In einem Fahrzeug werden eine Vielzahl von Antivibrationskomponenten verarbeitet (z. B. Aufhängungen, Buchsen- oder Motorlager). Hier werden die Überzugsschichten jeweils dem Material und den Anforderungen angepasst.
Phosphatieren
Diese Teile werden für gewöhnlich mit einer Zinkphosphatlegierung beschichtet, wodurch eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit und hervorragende Gummi-Stahl-Verbindungen erreicht werden. Das von Atotech entwickelte Interlox® 5011 Verfahren erzeugt eine mikrokristalline Zink-Kalzium-Phosphatlegierungsschicht und sorgt für eine optimale Verbindung mit dem Elastomer.
Substrat | >> Stahl |
Reinigen | >> UniClean® Produkte |
Phophatieren |
Aufgrund der stetig ansteigenden Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit, wird ein immer größerer Anteil der Antivibrations-Bauteile mit Zink-Nickel beschichtet. Die größte Herausforderung ist hierbei, dass die zu beschichteten Teile sowohl aus Gummi als auch aus Stahl bestehen. Die beiden folgende Methoden können hier angewendet werden:
Beschichtung vor der Vulkanisation
Viele Unternehmen entscheiden sich für eine Beschichtung vor der Vulkanisation, um eine Verunreinigung des Elektrolyten zu vermeiden und eine volle Abdeckung der Risse rings um die Gummierung zu gewährleisten. Hier ist der Einsatz einer Versiegelung nicht möglich, da die für die Vulkanisation notwendige Wärmebehandlung die Schicht zerstören würde. Eine gute Gummi-Metall-Verbindung ist von äußerst wichtiger Bedeutung.
Substrat | >> Stahl ohne Gummierung |
Reinigen | |
Phosphatieren | |
Passivierung | >> EcoTri® HC2 |
Beschichtung nach der Vukanisation
Bei der Beschichtung von bereits vulkanisierten Teilen können Versiegelungen zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit eingesetzt werden. Während der Beschichtung werden die Temperaturen unter 80°C gehalten und so ein Angriff auf die Gummierung vermieden.
Substrat | >> Stahl ohne Gummierung |
Reinigen | |
Phosphatieren | |
Passivierung | >> EcoTri® or EcoTri® HC2 |
Versiegelung |
